Schlafverhalten von Katzen
Wie lange schläft eine Katze? Wusstest du, dass Katzen echte Schlafmützen sind? Katzen schlafen nämlich rund 18 Stunden pro Tag. Das bedeutet, dass sie nur etwa 6 Stunden am Tag wach sind! Wo schläft eine Katze am liebsten? Und welche weiteren Fakten gibt es zum Schlafverhalten von Katzen?
Wie viele Stunden pro Tag schläft eine Katze?
Eine Katze schläft durchschnittlich 60 bis 70 % ihres Lebens. Natürlich gibt es Unterschiede im Schlafverhalten zwischen jungen und erwachsenen Katzen. Im Alter von 2 bis 4 Jahren sind Katzen am aktivsten und schlafen etwa 13 bis 15 Stunden pro Tag. Überschreiten Katzen das Alter von 11 Jahren, schlafen sie im Durchschnitt sogar bis zu 20 Stunden täglich. Der Schlaf kann von kurzen Nickerchen bis hin zu stundenlangen Schlafphasen reichen.
Katzen sind von Natur aus in der Dämmerung aktiv, also bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang. Katzenaugen sind darauf ausgelegt, bei schwachem Licht besonders gut sehen zu können.
Braucht eine Katze viel Schlaf?
Das Schlaf-Wach-Rhythmus der heutigen Hauskatze ist noch weitgehend mit dem ihrer Vorfahren vergleichbar. Früher schliefen Katzen viel, um Energie für die Jagd zu sparen. Mit voller Energie gingen sie dann auf Beutefang, wobei nur etwa ein Drittel der Jagdversuche erfolgreich war. Das kostete viel Energie, weshalb ausgiebiger Schlaf notwendig war. Auch wenn Katzen heute nicht mehr selbst jagen müssen, ist dieser natürliche Schlafinstinkt geblieben.
Nutzung der Sinne während des Schlafs
Während leichter Nickerchen reagiert deine Katze oft noch auf Bewegungen, Geräusche sowie Veränderungen von Licht und Gerüchen. Die Sinne funktionieren in dieser Phase weiterhin gut, was der Sicherheit der Katze dient, da sie schnell auf mögliche Gefahren reagieren kann.
Schläft die Katze tiefer, kann man beobachten, dass sie manchmal zuckt. Dabei ziehen sich die Muskeln zusammen und gelegentlich gibt die Katze auch Laute von sich. Im Tiefschlaf sind die Augen fest geschlossen und die Ohren kaum aktiv. Sprichst du deine Katze leise an, wird sie in der Regel nicht sofort aufwachen.
Faktoren, die das Schlafverhalten von Katzen beeinflussen
- Alter: Junge und ältere Katzen schlafen mehr als Katzen im mittleren Alter. Wird eine Katze älter, kann sie an Demenz (Feline Cognitive Dysfunction) erkranken, was den Schlaf-Wach-Rhythmus verändern kann.
- Menschlicher Kontakt: Katzen, die sehr an ihren Besitzer gebunden sind, passen ihr Schlafverhalten oft an dessen Tagesrhythmus an.
- Andere Katzen: Auch weitere Katzen im Haushalt können das Schlafverhalten beeinflussen. Sorge daher immer für ausreichend verschiedene Schlafplätze.
- Jahreszeit: Bei großer Hitze im Sommer sind Katzen meist weniger aktiv und schlafen mehr.
- Lichtverschmutzung: Künstliches Licht kann die biologische Uhr erheblich stören und sich negativ auf das Schlafverhalten auswirken.
- Umgebung: Veränderungen wie ein Umzug oder Stress können ebenfalls das Schlafverhalten der Katze beeinflussen.
Bevorzugte Schlafplätze
Katzen schlafen am liebsten in einer warmen Umgebung oder in der Nähe von Menschen. Wenn die Sonne scheint, suchen sie sich oft gezielt einen sonnigen Platz – selbst wenn es nur ein schmaler Streifen Sonnenlicht ist. Bei Kälte suchen Katzen draußen warme Verstecke, zum Beispiel unter der Motorhaube eines Autos oder in einer Scheune. Sei hier besonders vorsichtig, bevor du losfährst oder Garage und Schuppen schließt.
Katzen liegen beim Schlafen häufig eingerollt. Schläft deine Katze auf dem Rücken, ist das ein gutes Zeichen: Sie fühlt sich sicher und wohl in deiner Nähe.
Abschließend
Wenn du Fragen zum Schlafverhalten von Katzen hast oder Veränderungen im Schlafmuster deiner Katze bemerkst, solltest du jederzeit Kontakt mit deinem Tierarzt aufnehmen.
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